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Rückblick auf die Kursfahrt 1991 der LK Mathematik, Gemeinschaftskunde und Wirtschaftlehre in die Toskana
Ein Jahr nach unserer Kursfahrt im Mai 1991 in die Toskana wollen wir an dieser Stelle
noch einmal darauf zurückblicken. Es sollen hier Erinnerungen geweckt werden,
es soll aber auch kritisiert werden, was man hätte besser machen können.
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Alles begann damit, daß der Vorschlag des Mathe-Leistungskurses, zusammen mit
dem Gemeinschaftskunde- und Wirtschaftslehre-Leistungskurs in die Toskana zu fahren,
Ernst genommen und auch genehmigt wurde. An den Projekttagen für die Kursfahrten,
die leider etwas spät stattfanden, wurden die Tagespläne für die
Fahrt endgültig im Einzelnen festgelegt, nachdem in erster Linie Vorschläge
aus dem Mathematik-Leistungskurs gemacht worden waren.
Den ersten Tag nach der 18-stündigen Busfahrt, an dem uns schönstes Wetter
erwartete, hatten wir für die Besichtigung unseres Ferienortes Viareggio und
des Strandes freigehalten. Die Lage des Hotels 100 Meter vom Strand entfernt war
einfach genial und das Hotel selbst dem Preis entsprechend gut.
Am zweiten Tag stand der schiefe Turm von Pisa und Vinci, der Geburtsort von
Leonardo da Vinci, auf dem Programm. Aber nach dem schönen Tag am Strand
waren einige nicht mehr für die Städte und Landschaften, wie zum Beispiel
Volterra und dessen Umgebung am dritten Tag, zu begeistern, zumal diese Besichtigungen
mit längeren Busfahrten bei heißem Wetter verbunden waren. Diese Begeisterung
war völlig dahin nach der Besichtigung eines thermischen Kraftwerks (man denke
an den tollen Film) in der Nähe von Volterra, als zu allem Übel auch noch
der Bus kurzfristig streikte, bevor er in Volterra dann ganz ausfiel. Da aber
niemand Schuld an dieser Panne hatte, und zudem der Ausfall des Busses für einen
Tag vom Reiseunternehmen erstattet wurde, waren wir eigentlich ganz gut bei
Laune und versuchten dem Busfahrer durch Anschieben zu helfen, bis wir schließlich
von einem hilfsbereiten deutschen Busfahrer zurück in unser Hotel gebracht
wurden. Immerhin bescherte uns diese Buspanne einen weiteren Tag, an dem wir
machen konnten, was wir wollten. Für viele bedeutete das, am Strand zu liegen
und die Sonne zu genießen.
Am letzten Tag stand die schönste Stadt der Toskana auf dem Programm:
FLORENZ. Schon allein wegen dieser Stadt lohnt sich die Fahrt nach Italien. Durch
die Boboli-Gärten über die Ponteveccio in die Innenstadt war der halbe
Tag vor der Abreise schon fast zu kurz bemessen, um alles zu genießen, zum
Beispiel der Dom Santa Croce und die vielen Museen mit Fresken von Michelangelo, um nur
einiges zu nennen.
Folgendes möchten wir an Kursfahrten einmal zu Bedenken geben: Wenn möglich
sollten alle Begleitpersonen die mitfahrenden Schüler aus dem Unterricht kennen
und umgekehrt. Dies erleichtert für die Lehrer und Schüler vieles, ist
also für die Atmosphäre während und nach der Fahrt von Nutzen.
Schüler fühlen sich so den Begleitpersonen gegenüber eher verantwortlich
und kommen mit dem Lehrer als Aufsichtsperson eher in Kontakt.
Als zweites sollte das Programm von allen Teilnehmern geplant und akzeptiert werden
, damit nicht bei Fehlplanung nur ein Teil der Gruppe verantwortlich gemacht wird.
Eine Bitte besteht darin, daß Begleitpersonen bei etwaigen Schülerwünschen,
doch einen Supermarkt aufzusuchen, um (antialkoholische) Getränke zu kaufen
(besonders im heißen Italien !) Toleranz zeigen und nicht diesen Wunsch mit
der Begründung ablehnen, wir seien nicht nach Italien gefahren, um in den Supermarkt
zu gehen. Schließlich hoffen wir, daß kommende Kursfahrten in ähnlicher
Art und Weise stattfinden können, diese jedoch nicht wie unsere zu Unrecht
als Sauftouren bezeichnet werden, denn es war keine.
Autor: Christian Meyer
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